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Website erstellen lassen: Ablauf, Phasen & Dauer 2026

Illustration: Ablauf eines Webdesign-Projekts von Briefing bis Go-live

Du willst eine Website erstellen lassen, weißt aber nicht, was da auf dich zukommt und wie lange das Ganze dauert. Genau hier setzt dieser Ratgeber an. Wir gehen den typischen Ablauf Schritt für Schritt durch, von Briefing über Design und Umsetzung bis zum Go-live. So weißt du vorher, was die Agentur leistet und wo du selbst gefragt bist.

Illustration: Briefing und Zieldefinition zu Beginn eines Website-Projekts

Phase 1: Briefing und Zieldefinition

Jedes seriöse Projekt beginnt mit einem Briefing. Hier klärst du mit der Agentur, was die Website leisten soll: mehr Anfragen, Verkäufe im Shop oder einfach ein professioneller Auftritt. Du beschreibst deine Zielgruppe, deine Wettbewerber und deine Wünsche zu Stil und Funktionen. Je klarer dein Briefing, desto präziser das Angebot und desto weniger teure Schleifen entstehen später. Gute Agenturen stellen in dieser Phase viele Fragen und hören mehr zu, als sie reden, denn nur so verstehen sie dein Geschäft wirklich. Plane für das Briefing und ein erstes Kennenlerngespräch ruhig ein bis zwei Wochen ein, denn hier werden die Weichen für das gesamte Projekt gestellt. Halte deine Ziele am besten schriftlich fest und sammle vorab Beispiele von Seiten, die dir gefallen. Ein sauberes Briefing spart dir am Ende Zeit, Nerven und bares Geld, weil Missverständnisse gar nicht erst entstehen.

Illustration: Seitenstruktur und Wireframes als Konzept für die Website

Phase 2: Konzept, Struktur und Wireframes

Bevor irgendetwas gestaltet wird, entsteht das Konzept. Die Agentur legt die Seitenstruktur fest, also welche Seiten es gibt und wie sie miteinander verknüpft sind. Oft entstehen sogenannte Wireframes: einfache, graue Skizzen, die die Anordnung von Inhalten zeigen, ohne schon ein fertiges Design zu sein. Das klingt unspektakulär, ist aber die wichtigste Phase für die spätere Nutzerführung. Hier entscheidet sich, ob Besucher schnell finden, was sie suchen, und ob die Seite logisch aufgebaut ist. Nimm dir Zeit, die Wireframes wirklich zu prüfen, und stelle dir bei jeder Seite die Frage, welche Handlung der Besucher dort ausführen soll. Änderungen sind jetzt günstig, später im fertigen Design dagegen aufwendig und teuer. Auch grundlegende SEO-Überlegungen wie eine klare Seitenstruktur gehören schon hierher. Diese Phase dauert je nach Umfang ein bis drei Wochen und ist die beste Gelegenheit, grundlegende Fragen offen zu klären.

Illustration: visuelles Design und Texte für die neue Website

Phase 3: Design und Texte

Jetzt bekommt die Website ihr Gesicht. Auf Basis der Wireframes gestaltet die Agentur das visuelle Design mit Farben, Schriften, Bildern und deinem Logo, abgestimmt auf dein Corporate Design. Parallel werden die Texte erstellt, entweder von der Agentur, einem Texter oder von dir selbst. Plane das früh ein, denn fehlende Texte sind der häufigste Grund für Verzögerungen im ganzen Projekt. Du bekommst meist Entwürfe für die wichtigsten Seitentypen, etwa Startseite und eine Unterseite, und gibst dazu Feedback in mehreren Runden. Achte darauf, dass dein Vertrag eine klar definierte Zahl an Korrekturschleifen enthält, sonst kann es teuer werden. Sammle dein Feedback gebündelt und konkret, statt es in vielen einzelnen Nachrichten zu verstreuen, das spart allen Beteiligten Zeit. Die Designphase ist die kreativste, aber auch die diskussionsintensivste und braucht oft zwei bis vier Wochen, in denen deine zügige Rückmeldung das Tempo bestimmt.

Phase 4: Technische Umsetzung

Ist das Design freigegeben, geht es an die technische Umsetzung. Die Agentur baut die Seite in einem Content-Management-System oder programmiert sie individuell, sodass sie auf allen Geräten funktioniert und schnell lädt. Hier werden auch Funktionen integriert, etwa Kontaktformulare, ein Blog, ein Shop oder Schnittstellen zu deinen Tools. Parallel achtet eine gute Agentur auf technische Grundlagen für Suchmaschinen, also saubere Struktur, kurze Ladezeit und eine einwandfreie mobile Darstellung. Diese Phase ist für dich am ruhigsten, weil die Hauptarbeit bei der Agentur liegt und du wenig entscheiden musst. Trotzdem solltest du erreichbar bleiben, denn oft tauchen Detailfragen auf, etwa zu Inhalten oder Zugängen. Liefere offene Texte, Bilder und Logins jetzt zügig, damit es keinen Stillstand gibt. Je nach Komplexität dauert die Umsetzung zwei bis sechs Wochen, bei großen Shops mit vielen Produkten und Funktionen auch deutlich länger. Eine professionelle Agentur arbeitet dabei auf einer geschützten Vorschau, die du jederzeit ansehen kannst.

Illustration: Tests, Go-live und Nachbetreuung der fertigen Website

Phase 5: Tests, Go-live und Nachbetreuung

Vor dem Start wird die Seite ausgiebig getestet: auf verschiedenen Browsern und Geräten, auf Ladezeit, auf funktionierende Formulare und auf Tippfehler. Du bekommst eine Vorschau und gibst die finale Freigabe, am besten erst nachdem du selbst alle wichtigen Funktionen ausprobiert hast. Dann erfolgt der Go-live, also die Veröffentlichung unter deiner Domain, idealerweise so, dass Suchmaschinen und Besucher nahtlos auf die neue Seite kommen. Danach ist das Projekt nicht zwingend vorbei: Kläre vorab, ob Pflege, Updates und kleine Anpassungen inklusive sind oder über einen separaten Wartungsvertrag laufen. Eine Website ist kein einmaliges Produkt, sondern braucht laufend Aufmerksamkeit, damit sie sicher und aktuell bleibt. Rechne vom Briefing bis zum Go-live für eine mittlere Unternehmenswebsite mit insgesamt etwa acht bis sechzehn Wochen, abhängig von Umfang und davon, wie schnell du Feedback und Inhalte lieferst. Dein Tempo ist dabei oft der entscheidende Faktor.

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Häufige Fragen

Eine mittlere Unternehmenswebsite dauert vom Briefing bis zum Go-live meist acht bis sechzehn Wochen. Kleine Seiten mit wenigen Unterseiten gehen schneller, große Shops oder individuelle Entwicklungen dauern länger. Der größte Zeitfaktor ist oft nicht die Agentur, sondern wie schnell du Feedback gibst und Inhalte wie Texte und Bilder lieferst.

In der Regel brauchst du dein Logo, Marken- oder Farbvorgaben, Bilder sowie die Texte für die einzelnen Seiten. Viele Agenturen bieten Texterstellung und Fotografie als Zusatzleistung an. Je vollständiger du Inhalte lieferst, desto schneller läuft das Projekt, denn fehlende Texte sind der häufigste Grund für Verzögerungen.

Üblich sind zwei bis drei Korrekturschleifen pro Designentwurf. Achte darauf, dass die Zahl der Runden im Angebot oder Vertrag klar steht, denn jede zusätzliche Schleife kostet Zeit und oft Geld. Sammle dein Feedback gebündelt, statt es in vielen kleinen Nachrichten zu schicken, das spart allen Beteiligten Aufwand.

Nach der Veröffentlichung fallen oft kleine Anpassungen, Updates und Pflege an. Kläre vor Projektstart, ob das inklusive ist oder über einen separaten Wartungsvertrag läuft. Eine Website ist kein einmaliges Produkt, sondern braucht laufend Pflege, damit sie sicher, aktuell und schnell bleibt.

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