Treppenhausreinigung Kosten 2026: Preise pro Gang, qm und Monat
Eine professionelle Treppenhausreinigung kostet in einem kleinen Mehrfamilienhaus meist 25-45 € pro Reinigungsgang, als Orientierung rechnen viele Dienstleister mit 0,30-0,60 € pro Quadratmeter. Wird wöchentlich gereinigt, landen die Monatskosten je Haushalt über die Betriebskostenumlage oft bei überschaubaren 5-15 €. Wie viel du am Ende zahlst, hängt vor allem von Größe, Etagenzahl, Turnus und Region ab. Die Tabelle unten zeigt dir die wichtigsten Richtwerte auf einen Blick - danach klären wir, was zur Leistung gehört und was Vermieter und WEGs rechtlich wissen sollten.
| Leistung | Kosten (Richtwert) | Hinweis |
|---|---|---|
| Reinigungsgang kleines MFH (bis 6 Parteien) | 25 - 45 € | je nach Etagenzahl und Zugänglichkeit |
| Reinigungsgang großes MFH (10+ Parteien) | 50 - 90 € | mehrere Aufgänge kosten extra |
| Preis pro Quadratmeter | 0,30 - 0,60 € | übliche Kalkulationsbasis vieler Firmen |
| Monatlich bei wöchentlicher Reinigung (MFH, 6 Parteien) | 100 - 190 € | gesamt, wird meist auf alle Parteien umgelegt |
| Umlage je Haushalt und Monat | 5 - 15 € | Richtwert, je nach Turnus und Parteienzahl |
| Glasflächen und Eingangstür | 0 - 15 € je Gang | oft inklusive - vorher ins Leistungsverzeichnis schauen |
| Kombi mit Winterdienst | ab 80 € / Monat | nur in der Saison, Kombi-Rabatt möglich |
| Einmalige Grundreinigung | 80 - 250 € | z.B. nach Renovierung oder Eigentümerwechsel |
Richtwerte, Stand Juli 2026 - der konkrete Preis hängt von Umfang und Region ab. Hol dir 2-3 Angebote zum Vergleich.
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Was gehört zur Treppenhausreinigung? Das Leistungsverzeichnis
Standardmäßig umfasst ein Reinigungsgang das Fegen und Wischen aller Stufen und Podeste, das Abwischen von Handläufen und Geländern sowie die Reinigung des Eingangsbereichs inklusive Fußmatten. Auch Briefkastenanlagen, Klingeltableaus und Lichtschalter werden bei den meisten Anbietern feucht abgewischt. Glasflächen an der Eingangstür und Fenster im Treppenhaus sind dagegen nicht immer inklusive - manche Firmen berechnen dafür einen Aufpreis oder reinigen sie nur monatlich statt wöchentlich. Kellerabgänge, Aufzugskabinen und Waschküchen sind fast immer Zusatzleistungen. Genau hier entstehen die meisten Missverständnisse: Zwei Angebote mit demselben Preis können völlig unterschiedliche Leistungen enthalten. Lass dir deshalb immer ein schriftliches Leistungsverzeichnis geben, bevor du vergleichst - erst dann vergleichst du wirklich Gleiches mit Gleichem.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Der größte Preistreiber ist die Größe: Mehr Etagen, mehr Parteien und mehrere Aufgänge bedeuten mehr Fläche und mehr Zeit. Auch der Turnus zählt - wöchentliche Reinigung ist pro Gang günstiger als eine 14-tägliche, weil weniger Schmutz anfällt und die Anfahrt sich besser rechnet. Der Bodenbelag spielt ebenfalls mit: Glatte Fliesen sind schneller gewischt als Teppich oder empfindlicher Naturstein. Regionale Unterschiede sind spürbar, in Ballungsräumen wie München oder Frankfurt liegen die Stundensätze meist über dem Bundesschnitt. Außerdem wirken sich Zusatzleistungen wie Glasreinigung, Aufzug oder Kellerflure direkt auf den Preis aus. Als Faustregel gilt: Je regelmäßiger und je besser gebündelt der Auftrag, desto günstiger wird der einzelne Reinigungsgang.
Für Vermieter und WEG: Kosten sind umlagefähig
Die gute Nachricht für Eigentümer: Die Kosten der Treppenhausreinigung gehören zu den Betriebskosten nach § 2 Nr. 9 BetrKV (Gebäudereinigung) und können als Richtwert vollständig auf die Mieter umgelegt werden - vorausgesetzt, der Mietvertrag enthält eine entsprechende Betriebskostenvereinbarung. Bei wöchentlicher Reinigung landen so meist nur 5-15 € pro Monat und Haushalt in der Nebenkostenabrechnung. Wichtig ist das Wirtschaftlichkeitsgebot: Der Vermieter darf keinen überteuerten Anbieter wählen, sondern muss ein marktübliches Preis-Leistungs-Verhältnis ansetzen. In einer WEG beschließt die Eigentümerversammlung über die Beauftragung, die Kosten laufen dann über das Hausgeld. Wer von Mieter-Selbstreinigung per Putzplan auf eine Firma umstellen will, sollte prüfen, was der Mietvertrag dazu sagt - eine nachträgliche Umlage neuer Kostenarten ist nicht automatisch möglich. Das ist ein Richtwert zur Orientierung, im Zweifel hilft eine kurze rechtliche Beratung.
Angebote vergleichen und sparen
Hol dir am besten zwei bis drei Angebote mit identischem Leistungsverzeichnis ein - nur so siehst du, wer wirklich günstiger ist. Achte auf klare Angaben zu Turnus, Vertretungsregelung im Urlaubs- und Krankheitsfall und Kündigungsfrist; seriöse Anbieter binden dich nicht über Jahre. Sparen lässt sich vor allem über Bündelung: Wer Treppenhausreinigung, Glasreinigung und Winterdienst aus einer Hand vergibt, bekommt oft spürbar bessere Konditionen als bei drei Einzelverträgen. Auch ein angepasster Turnus hilft - in ruhigen Häusern reicht manchmal eine 14-tägliche Reinigung, das halbiert die Jahreskosten fast. Bei vergleichdoch.de findest du Gebäudereiniger neutral sortiert nach Bewertungen und Profilqualität - Bezahlung beeinflusst die Rangfolge nie. So vergleichst du in Ruhe, statt das erstbeste Angebot zu unterschreiben.
Häufige Fragen
Üblich ist eine wöchentliche Reinigung, in stark frequentierten Häusern mit vielen Parteien auch zweimal pro Woche. In kleinen, ruhigen Häusern reicht oft ein 14-täglicher Turnus - das senkt die Kosten deutlich, sollte aber zur tatsächlichen Verschmutzung passen.
Ja, als Betriebskosten nach § 2 Nr. 9 BetrKV sind die Kosten grundsätzlich umlagefähig, wenn der Mietvertrag die Umlage von Betriebskosten vorsieht. Es gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot: Der Preis muss marktüblich sein. Pro Haushalt sind meist 5-15 € im Monat realistisch.
Der klassische Putzplan kostet kein Geld, sorgt aber oft für Streit und ungleiche Ergebnisse. Eine Firma kostet je Haushalt meist nur wenige Euro im Monat und liefert ein konstantes Ergebnis. Viele Eigentümer stellen deshalb um - beim Wechsel sollte der Mietvertrag geprüft werden.
Als Orientierung liegen einmalige Grundreinigungen meist bei 80-250 €, je nach Größe, Verschmutzung und Bodenbelag. Sie lohnen sich nach Renovierungen, Handwerkereinsätzen oder vor dem Start eines neuen Reinigungsvertrags.
Nicht immer. Viele Anbieter reinigen die Eingangstür standardmäßig mit, andere berechnen 5-15 € Aufpreis je Gang oder reinigen Glasflächen nur monatlich. Ein Blick ins Leistungsverzeichnis vor Vertragsabschluss schafft Klarheit.
Meist ja: Wer Treppenhausreinigung und Winterdienst beim selben Anbieter bucht, spart sich doppelte Anfahrten und bekommt oft Kombi-Konditionen. Der Winterdienst kostet in der Saison als Richtwert ab etwa 80 € pro Monat, je nach Fläche und Räumpflicht.
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