Entrümpelung & Umzug
besenrein

Besenrein bezeichnet einen Übergabezustand, bei dem Räume leergeräumt und grob gereinigt sind, aber weder renoviert noch fachgereinigt werden müssen.
Besenrein beschreibt, wie ordentlich du eine Immobilie oder einen Raum bei der Übergabe hinterlässt. Gemeint ist ein leergeräumter, grob gereinigter Zustand: loser Müll und Gegenstände sind raus, der Boden ist gekehrt, grober Schmutz ist beseitigt. Es ist ausdrücklich kein renovierter oder professionell gereinigter Zustand, du schuldest also weder frische Farbe noch eine Feinreinigung. Der Begriff taucht vor allem bei Wohnungsauflösung, Umzug und Mietende als vereinbarter Übergabestandard auf. Weil er Auslegungsspielraum lässt, solltest du vorab klären, was im konkreten Fall genau darunter fallen soll.
Was besenrein konkret umfasst
Besenrein heißt zunächst: Der Raum ist vollständig geleert, es stehen keine Möbel und liegen keine losen Gegenstände mehr herum. Der Boden wird gekehrt oder abgesaugt, sodass grober Schmutz wie Staub, Krümel und Abfall entfernt ist. Auch grobe Verunreinigungen an sichtbaren Flächen werden im Rahmen des Zumutbaren beseitigt. Nicht geschuldet sind dagegen das Wischen mit Reinigungsmitteln, das Entfernen von Kalk oder Fettfilm, das Ausbessern von Wänden oder eine Grundreinigung, wie sie ein Fachbetrieb liefern würde.
Wo der Begriff verwendet wird
Am häufigsten begegnet dir besenrein bei der Übergabe von Mietwohnungen, bei Umzügen und bei einer Wohnungsauflösung oder Entrümpelung. Vermieter und Mieter vereinbaren ihn oft als Mindeststandard für die Rückgabe, und auch Entrümpelungsfirmen geben ihn als Zustand an, in dem sie Räume hinterlassen. Bei der Wohnungsauflösung bedeutet er, dass nach dem Ausräumen gekehrt und grob gereinigt wird, aber keine Renovierung erfolgt. Wenn du einen Dienstleister beauftragst, ist besenrein deshalb ein guter Anhaltspunkt für den Leistungsumfang, den du im Angebot wiederfinden solltest.
Warum du besenrein vorab definieren solltest
Der Begriff ist rechtlich nicht fest umrissen, sodass Auffassungen darüber auseinandergehen können, was genau geschuldet ist. Was der eine bereits als besenrein ansieht, reicht dem anderen noch nicht, etwa bei Flecken, Bohrlöchern oder Rücklassenschaften im Keller. Halte deshalb möglichst schriftlich fest, welche Arbeiten konkret dazugehören und welche nicht, zum Beispiel im Übergabeprotokoll oder im Dienstleistungsvertrag. Ein Übergabeprotokoll mit Fotos hilft dir, späteren Streit über den Zustand zu vermeiden, und schafft für beide Seiten eine klare Grundlage.
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