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Sanierungsfahrplan (iSFP): Ablauf, Kosten & Förderung

Abstrakte Grafik zu einem schrittweisen Sanierungsfahrplan

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist der Bauplan für die Modernisierung deines Hauses - Schritt für Schritt, in sinnvoller Reihenfolge, mit klaren Kosten. Er kostet zwar Honorar, wird aber gefördert und schaltet einen zusätzlichen Bonus auf spätere Sanierungen frei. Wir erklären Ablauf, realistische Kosten 2026 und warum sich der Vergleich mehrerer Berater hier besonders lohnt.

Was ein iSFP ist und was er bringt

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist eine geförderte Energieberatung, die dein Haus in einen langfristigen Modernisierungsplan übersetzt. Statt einzelner Maßnahmen bekommst du eine abgestimmte Reihenfolge: welche Schritte wann sinnvoll sind, was sie kosten, wie viel Energie und CO2 sie sparen. Das verhindert teure Fehler, etwa eine neue Heizung vor der Dämmung. Der iSFP wird in einem standardisierten Format erstellt, den bekannten Umsetzungsschritten mit Ampellogik, und ist damit für dich und Handwerker klar lesbar. Der eigentliche Wert liegt in der Qualität der Analyse - und die schwankt je nach Berater. Deshalb solltest du vor der Beauftragung 2-3 gelistete Energieberater vergleichen, statt den erstbesten zu nehmen.

So läuft die Erstellung ab

Der Ablauf ist in mehreren Schritten gut planbar. Zuerst nimmt der Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin dein Gebäude auf: Baujahr, Dämmung, Fenster, Heizung, Verbrauch. Aus diesen Daten berechnet er den energetischen Ist-Zustand. Dann entwickelt er den Fahrplan mit den einzelnen Sanierungsschritten in sinnvoller Reihenfolge - entweder als Weg zum vollsanierten Effizienzhaus oder als aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Du bekommst ein verständliches Dokument mit Kosten, Einsparungen und Förderhinweisen je Schritt. In einem Abschlussgespräch erklärt der Berater die Empfehlungen. Von der Aufnahme bis zum fertigen iSFP vergehen meist einige Wochen. Wichtig: Nur ein dena-gelisteter Berater darf den geförderten iSFP erstellen.

Kosten eines Sanierungsfahrplans vor und nach Förderung

Was ein Sanierungsfahrplan kostet

Ein iSFP für ein Einfamilienhaus kostet 2026 brutto meist zwischen 1.300 und 2.500 Euro, bei Mehrfamilienhäusern entsprechend mehr. Doch das ist nicht dein Endpreis: Die BAFA fördert die Energieberatung und übernimmt einen erheblichen Teil des Honorars, gedeckelt auf einen Höchstbetrag je Gebäudetyp. In der Praxis bleibt dein Eigenanteil dadurch oft bei nur einigen hundert Euro. Die konkreten Preise unterscheiden sich je nach Region, Gebäudegröße und Aufwand deutlich. Genau deshalb lohnt der Vergleich: Ein etwas höheres Honorar kann sich durch bessere Analyse und saubere Förderabwicklung schnell auszahlen. Fordere bei mehreren Beratern ein Angebot an und vergleiche den Eigenanteil nach Förderung, nicht nur den Bruttopreis.

iSFP-Bonus als zusätzlicher Fördervorteil bei der Sanierung

Der iSFP-Bonus - bares Geld bei der Sanierung

Der große Hebel liegt nicht nur in der Beratung selbst, sondern in dem, was danach kommt. Wer Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch entlang eines iSFP umsetzt, erhält auf die Förderung dieser Maßnahmen einen zusätzlichen iSFP-Bonus obendrauf. Über eine größere Sanierung summiert sich dieser Bonus schnell auf mehrere tausend Euro extra - oft ein Vielfaches dessen, was der iSFP selbst gekostet hat. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen im Fahrplan aufgeführt sind und in einem gewissen Zeitrahmen umgesetzt werden. Damit verwandelt sich der iSFP von einer Ausgabe in eine Investition mit klarer Rendite. Wichtig ist nur, dass der Fahrplan sauber erstellt ist - ein weiterer Grund, Berater sorgfältig zu vergleichen.

Entscheidung zwischen Sanierungsfahrplan und direkter Umsetzung

iSFP oder direkt sanieren?

Viele überlegen, ob sie den Umweg über den Fahrplan brauchen oder gleich loslegen. Die Antwort hängt vom Vorhaben ab. Bei einer einzelnen, klar umrissenen Maßnahme kann direkte Umsetzung reichen - allerdings verschenkst du dann den iSFP-Bonus. Planst du mehrere Schritte über die nächsten Jahre, ist der Fahrplan fast immer die klügere Wahl: Er sichert die richtige Reihenfolge, maximiert die Förderung und gibt dir einen Fahrplan, an dem sich auch Handwerker orientieren. Ohne Plan riskierst du, in falscher Reihenfolge zu sanieren oder Fördertöpfe zu übersehen. Bevor du entscheidest, lohnt ein neutrales Gespräch mit zwei bis drei Beratern - so siehst du, welcher Weg für dein Haus wirklich passt.

So findest du den richtigen Berater für deinen iSFP

Die Qualität deines Sanierungsfahrplans steht und fällt mit dem Berater - und die ist von außen schwer zu erkennen. Achte auf drei Punkte: Ist der Berater in der dena-Expertenliste eingetragen und damit für den geförderten iSFP zugelassen? Ist er unabhängig oder verkauft er nebenbei Produkte, die er dann empfiehlt? Und passt seine Erfahrung zu deinem Gebäudetyp? Regionale Nähe erleichtert den Vor-Ort-Termin, deshalb lohnt der Blick auf Berater in deiner Stadt. Über vergleichdoch findest du Energieberater neutral gelistet, ohne dass Bezahlung die Reihenfolge beeinflusst. Hol dir zwei bis drei Angebote, vergleiche Leistung, Erfahrung und Eigenanteil nach Förderung - und beauftrage dann den, der wirklich überzeugt.

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Häufige Fragen

Ein iSFP für ein Einfamilienhaus kostet 2026 brutto meist zwischen 1.300 und 2.500 Euro, bei Mehrfamilienhäusern mehr. Die BAFA fördert die Beratung und übernimmt einen erheblichen Teil des Honorars, sodass dein Eigenanteil oft nur einige hundert Euro beträgt. Voraussetzung ist ein dena-gelisteter Berater. Da die Preise je nach Region und Aufwand schwanken, lohnt es sich, mehrere Angebote zu vergleichen und auf den Eigenanteil nach Förderung zu achten.

Der iSFP-Bonus ist ein zusätzlicher Förderaufschlag: Wer einzelne Sanierungsmaßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch entlang eines Sanierungsfahrplans umsetzt, bekommt auf deren Förderung einen Bonus obendrauf. Über eine größere Sanierung summiert sich das schnell auf mehrere tausend Euro - oft ein Vielfaches der iSFP-Kosten. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen im Fahrplan aufgeführt und in einem gewissen Zeitrahmen umgesetzt werden. Damit wird der iSFP von einer Ausgabe zur Investition.

Von der Vor-Ort-Aufnahme bis zum fertigen iSFP vergehen meist einige Wochen, abhängig von der Auslastung des Beraters und der Datenlage deines Gebäudes. Der Ablauf umfasst Gebäudeaufnahme, Berechnung des Ist-Zustands, Entwicklung des Fahrplans und ein Abschlussgespräch. Fehlen Unterlagen wie Baupläne, kann es länger dauern. Frag beim Angebot direkt nach der geplanten Dauer - so kannst du mehrere Berater auch beim Zeitrahmen vergleichen.

Nein, du kannst Einzelmaßnahmen auch ohne Fahrplan fördern lassen. Der iSFP ist aber fast immer die klügere Wahl, wenn du mehrere Schritte planst: Er sichert die richtige Reihenfolge, verhindert teure Fehler und schaltet den zusätzlichen iSFP-Bonus auf die Förderung frei. Ohne Plan verschenkst du diesen Bonus und riskierst falsche Reihenfolgen. Vor der Entscheidung lohnt ein neutrales Gespräch mit zwei bis drei Beratern, um den passenden Weg zu finden.

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