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Was kostet eine Social-Media-Agentur? Preise 2026 im Überblick

Eine Social-Media-Agentur kann 500 Euro oder 15.000 Euro im Monat kosten, und beide Zahlen sind völlig normal. Was den Unterschied macht, sind Leistungsumfang, Plattformen und ob auch Werbebudget gemanagt wird. Hier bekommst du konkrete Preisspannen für 2026, ohne Marketing-Floskeln, damit du weißt, was realistisch ist und worauf du beim Vergleichen achten solltest.

Die kurze Antwort: Diese Preisspannen sind 2026 üblich

Für laufende Social-Media-Betreuung zahlst du in Deutschland 2026 meist zwischen 800 und 5.000 Euro pro Monat. Kleine Pakete für ein bis zwei Plattformen mit wenigen Posts starten bei rund 500 bis 1.500 Euro monatlich. Mittlere Betreuung mit Redaktionsplan, Content-Produktion und Community-Management liegt typischerweise bei 1.500 bis 4.000 Euro. Wer mehrere Kanäle, professionelle Videos und bezahlte Kampagnen will, landet schnell bei 5.000 bis 15.000 Euro im Monat. Einmalige Projekte wie ein Kanal-Setup oder eine Strategie kosten oft 1.000 bis 6.000 Euro pauschal.

Welche Abrechnungsmodelle es gibt

Agenturen rechnen auf drei Wegen ab, und das beeinflusst den Preis stark. Beim Stundensatz zahlst du 80 bis 180 Euro pro Stunde, bei spezialisierten Agenturen auch mehr. Das Monats-Retainer ist das häufigste Modell: ein fester Betrag für ein definiertes Leistungspaket, planbar für beide Seiten. Daneben gibt es Projektpauschalen für abgegrenzte Aufgaben wie eine Kampagne oder einen Imagefilm. Manche Performance-Agenturen koppeln einen Teil des Honorars an Ergebnisse oder berechnen einen Prozentsatz des Werbebudgets, üblich sind 10 bis 20 Prozent. Frage immer, ob Werbebudget im Preis enthalten ist oder zusätzlich anfällt.

Was den Preis nach oben oder unten treibt

Der größte Hebel ist die Anzahl der Plattformen. Ein gepflegter Instagram-Account ist deutlich günstiger als die parallele Betreuung von Instagram, TikTok, LinkedIn und Facebook. Auch das Format zählt: Kurzvideos und Reels sind aufwändiger als einfache Bildposts und kosten entsprechend mehr in der Produktion. Posting-Frequenz, Community-Management mit schnellen Antwortzeiten und monatliches Reporting erhöhen den Aufwand zusätzlich. Soll die Agentur auch Strategie, Influencer-Kooperationen oder bezahlte Anzeigen übernehmen, steigt der Preis weiter. Eine Agentur in einer Großstadt ist oft teurer als ein Freelancer oder eine Agentur in ländlicher Region.

Beispielrechnung: Was du für dein Budget bekommst

Mit rund 1.000 Euro im Monat bekommst du meist eine Plattform, etwa acht bis zwölf Posts und etwas Community-Management. Für 2.500 Euro sind zwei Plattformen, regelmäßige Reels, ein Redaktionsplan und ein kurzes Monatsreporting realistisch. Bei 5.000 Euro kannst du drei bis vier Kanäle, professionelle Video-Produktion, aktive Community-Betreuung und eine begleitete Werbekampagne erwarten. Wichtig: In diesen Beträgen steckt oft noch kein Mediabudget für Anzeigen. Plane für bezahlte Werbung mindestens 300 bis 1.000 Euro extra pro Monat ein, je nach Ziel und Branche.

Freelancer, Agentur oder Inhouse im Vergleich

Ein Freelancer ist mit 40 bis 90 Euro pro Stunde günstiger und flexibel, stößt aber bei mehreren Plattformen oder Video-Produktion schnell an Kapazitätsgrenzen. Eine Agentur kostet mehr, bringt aber ein Team aus Strategie, Text, Grafik und Ads mit und fällt bei Urlaub oder Krankheit nicht aus. Eine eigene Inhouse-Kraft schlägt mit 45.000 bis 65.000 Euro Jahresgehalt plus Tools und Nebenkosten zu Buche und lohnt sich erst ab konstant hohem Bedarf. Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist eine Agentur oder ein starker Freelancer der wirtschaftlichste Weg.

So findest du ein faires Angebot

Hole dir immer mindestens drei Angebote ein und achte darauf, dass alle das gleiche Leistungspaket beschreiben, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen. Lass dir genau auflisten, wie viele Posts, welche Plattformen, wie viel Video und welches Reporting enthalten sind. Frage nach der Mindestlaufzeit, üblich sind drei bis zwölf Monate, und nach Kündigungsfristen. Prüfe, ob Setup-Kosten, Tools und Mediabudget separat berechnet werden. Auf einem neutralen Vergleichsportal kannst du Agenturen nach Leistung und Preis nebeneinanderstellen und gezielt die anfragen, die zu deinem Budget passen.

Häufige Fragen

Die laufende Betreuung kostet 2026 meist zwischen 800 und 5.000 Euro pro Monat. Kleine Pakete für eine Plattform beginnen bei rund 500 Euro, umfangreiche Betreuung mehrerer Kanäle mit Video und Ads liegt bei 5.000 bis 15.000 Euro. Werbebudget ist darin oft noch nicht enthalten.

Ja, ein Freelancer ist mit 40 bis 90 Euro pro Stunde meist günstiger und flexibler. Eine Agentur kostet mehr, bietet dafür aber ein ganzes Team, mehr Kapazität und keine Ausfälle bei Urlaub oder Krankheit. Bei mehreren Plattformen oder aufwändiger Video-Produktion stößt ein einzelner Freelancer schneller an Grenzen.

In der Regel nicht. Das Honorar der Agentur und das Mediabudget für Anzeigen sind getrennt. Plane für bezahlte Werbung mindestens 300 bis 1.000 Euro zusätzlich pro Monat ein. Manche Agenturen berechnen zudem 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets als Verwaltungsgebühr.

Die meisten Agenturen arbeiten mit Mindestlaufzeiten von drei bis zwölf Monaten, weil Social Media erst über mehrere Monate Wirkung zeigt. Achte auf die Kündigungsfrist und ob es eine Testphase gibt. Sehr kurze Laufzeiten sind möglich, aber oft teurer pro Monat.

Hole mindestens drei Angebote ein und stelle sicher, dass alle das gleiche Leistungspaket beschreiben. Nur so kannst du Preise fair vergleichen. Ein neutrales Vergleichsportal hilft dir, passende Agenturen nach Leistung und Budget nebeneinanderzustellen und gezielt anzufragen.

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