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Was macht ein Immobilienmakler? Leistungen & Ablauf 2026

Abstrakte Grafik zu den Aufgaben eines Immobilienmaklers im Überblick

Ein Makler kostet dich schnell mehrere Tausend Euro Provision - aber was steckt eigentlich hinter dieser Leistung? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, was ein Immobilienmakler beim Verkauf und bei der Vermietung übernimmt, wo sein Mehrwert liegt und woran du einen guten Makler erkennst.

Illustration: Die Kernaufgaben eines Immobilienmaklers

Die Kernaufgaben eines Immobilienmaklers

Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer beziehungsweise Vermieter und Mieter. Er bewertet die Immobilie, erstellt ein aussagekräftiges Exposé, vermarktet das Objekt auf Portalen und in seinem Netzwerk, führt Besichtigungen durch, prüft die Bonität von Interessenten und begleitet dich bis zum Notartermin. Kurz gesagt: Er nimmt dir den gesamten Vertriebsprozess ab und tritt als Vermittler auf, der beide Seiten zusammenbringt. Wie umfangreich diese Leistung ausfällt, unterscheidet sich stark von Makler zu Makler. Genau deshalb lohnt es sich, mehrere Anbieter gegenüberzustellen und ihre Leistungspakete zu vergleichen, bevor du einen Auftrag unterschreibst.

Ablauf des Immobilienverkaufs mit Makler von Bewertung bis Notartermin

Ablauf beim Immobilienverkauf mit Makler

Der typische Ablauf beginnt mit einem Erstgespräch und der Objektbesichtigung. Danach folgt die Wertermittlung, auf deren Basis der Makler einen realistischen Angebotspreis vorschlägt. Er beschafft alle nötigen Unterlagen wie Grundbuchauszug, Energieausweis und Grundrisse, erstellt professionelle Fotos und schaltet die Anzeige. Es folgen Anfragen, Besichtigungen und Preisverhandlungen. Ist ein Käufer gefunden, bereitet der Makler den Kaufvertragsentwurf mit dem Notar vor und begleitet dich zum Beurkundungstermin. Von der Beauftragung bis zum Notartermin vergehen im Schnitt drei bis sechs Monate. Ein guter Makler hält dich in jeder Phase auf dem Laufenden und dokumentiert seine Aktivitäten transparent.

Was ein Makler bei der Vermietung übernimmt

Auch bei der Vermietung übernimmt der Makler die komplette Suche nach einem passenden Mieter. Er erstellt das Inserat, koordiniert Besichtigungstermine, holt Selbstauskünfte und Bonitätsnachweise ein und schlägt dir geeignete Kandidaten vor. Auf Wunsch übernimmt er auch die Erstellung des Mietvertrags und die Übergabe der Wohnung inklusive Protokoll. Bei der Vermietung gilt seit 2015 das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn auch - in der Regel also der Vermieter. Die Provision liegt hier meist bei zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer. Hol dir ruhig zwei bis drei Angebote ein, denn Umfang und Preis der Vermietungsleistung schwanken deutlich.

Kriterien zur Auswahl eines guten Immobilienmaklers im Vergleich

Woran du einen guten Makler erkennst

Ein seriöser Makler ist gut erreichbar, kennt den lokalen Markt und legt dir eine nachvollziehbare Wertermittlung vor - nicht einfach den höchsten Wunschpreis, um an den Auftrag zu kommen. Achte auf eine gültige Gewerbeerlaubnis nach Paragraf 34c GewO, eine Vermögensschadenhaftpflicht und echte Referenzen aus deiner Region. Auch Bewertungen früherer Kunden und die Qualität der Exposés sagen viel aus. Ein professioneller Makler erklärt dir sein Vorgehen offen und drängt dich nicht in einen langfristigen Alleinauftrag, bevor du Vertrauen gefasst hast. Vergleiche mehrere Kandidaten neutral, statt den erstbesten zu nehmen - so findest du den, der wirklich zu deiner Immobilie passt.

Was kostet ein Immobilienmakler?

Beim Verkauf wird die Maklerprovision meist als Prozentsatz des Kaufpreises berechnet. Seit Dezember 2020 gilt für selbst genutzte Wohnungen und Einfamilienhäuser bundesweit die Teilung der Provision zwischen Käufer und Verkäufer. Üblich sind insgesamt rund 5 bis 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, die sich beide Seiten teilen - je nach Bundesland und Verhandlung. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro entfallen so schnell mehrere Tausend Euro auf jede Partei. Die Provision ist verhandelbar und wird erst mit erfolgreichem Vertragsabschluss fällig. Weil die Sätze regional und je Anbieter variieren, lohnt sich der direkte Vergleich mehrerer Makler, bevor du dich festlegst.

Makler oder privat verkaufen?

Ob sich ein Makler lohnt, hängt von deiner Zeit, deinem Marktwissen und deinen Nerven ab. Ein privater Verkauf spart die Provision, kostet dich aber viel Aufwand für Bewertung, Fotos, Termine und Verhandlung - und ohne Marktkenntnis riskierst du einen zu niedrigen Preis. Ein Makler bringt Erfahrung, Reichweite und Verhandlungsgeschick mit, was den Mehrpreis oft ausgleicht. Für viele Eigentümer ist die goldene Mitte, sich zunächst zwei bis drei Makler anzusehen, ihre Einschätzungen zu vergleichen und dann zu entscheiden. So bekommst du ein realistisches Bild vom Wert deiner Immobilie und den echten Kosten, ohne dich vorschnell zu binden.

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Häufige Fragen

Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer oder Vermieter und Mieter. Er bewertet die Immobilie, erstellt das Exposé, vermarktet das Objekt, führt Besichtigungen durch, prüft Interessenten und begleitet dich bis zum Notar- oder Mietvertragsabschluss. Er nimmt dir also den kompletten Vertriebsprozess ab. Der Leistungsumfang variiert je Anbieter, deshalb solltest du mehrere Makler vergleichen.

Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer bei selbst genutzten Wohnungen und Einfamilienhäusern die Maklerprovision. Beauftragt der Verkäufer den Makler, darf der Käufer höchstens denselben Anteil zahlen. In der Regel trägt also jede Seite rund die Hälfte. Die genaue Aufteilung und Höhe ist verhandelbar - ein Vergleich mehrerer Makler hilft, faire Konditionen zu finden.

Von der Beauftragung bis zum Notartermin vergehen im Schnitt drei bis sechs Monate. Die Dauer hängt von Lage, Preis, Objektzustand und Marktlage ab. Gut gelegene, realistisch bepreiste Immobilien verkaufen sich schneller, während Sonderobjekte länger brauchen. Ein erfahrener Makler mit gutem Netzwerk kann den Prozess spürbar beschleunigen, weshalb sich der Vergleich lohnt.

Ein Makler lohnt sich, wenn dir Zeit, Marktkenntnis oder Verhandlungserfahrung fehlen. Er erzielt durch Reichweite und Verhandlungsgeschick oft einen höheren Preis, der die Provision ausgleicht. Bei einfachen, gefragten Objekten und viel Eigeninitiative kann sich der Privatverkauf aber rechnen. Am sichersten fährst du, wenn du zwei bis drei Makler-Einschätzungen einholst und neutral vergleichst.

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